Informationen zum Praktikum

Bericht eines Studenten zum Praktikum

 

Einleitung

In diesem Text werde ich vorstellen wie es sich gestalten lässt, Praktikum und Bachelorarbeit unter einen Hut zu bekommen und sich diesen erfolgreich aufzusetzen, um den Abschluss seines Studiums damit zu vollziehen. Hierbei werde ich anfangs auf Planung und Vorbereitung eingehen, danach auf diese beiden Bereiche für das Praktikum und anschließend auf die Aspekte zum Abschließen der Bachelorarbeit. 
Wie ein jeder Text unterliegt ebenso dieser einer Unvollständigkeit, und daher sind Ergänzungen vom Leser willkommen.

 

Regularien / Anfang

Nach den Ordnungen der Fakultät für Informatik gehen Praktikum und Bachelorarbeit Hand in Hand. Dies geschuldet, dass die Bachelorarbeit angemeldet sein muss acht Wochen nach dem Beginn des Praktikums bzw. sechs Wochen nach dem Beginn des Semesters in dem das Praktikum in Hauptsache stattfindet. Grundlegende Regularien sind Praktikums-[1] und Prüfungsordnung[2]
der FIN, aus dem Grund sind diese als erster Vorbereitungsschritt durchzuarbeiten, damit später Klarheit besteht: wo der Hase langläuft.

 

Ziel

Das Ziel von Praktikum und Bachelorarbeit sind, den Studenten auf eigenständiges Arbeiten und Aneignen von Kenntnissen vorzubereiten. Die Bachelorarbeit ist ein wissenschaftlicher Text, welcher keine neuen Erkenntnisse beitragen soll, jedoch aufzeigen, dass der Autor befähigt ist, seine Kenntnisse zu ordnen, anzuwenden und die Ergebnisse im Zusammenhang darzulegen. Dieses Arbeiten wird in der Fachliteratur ausgiebig behandelt. 

Es wird ein Großteil der Bachelorarbeit bereits während der Tätigkeit im Betrieb erarbeitet, daher ist es unerlässlich sich vorher klarzuwerden: was möchte ich mit meiner Arbeit zeigen.
Dieses Ziel ist als Polarstern für alles folgende anzusehen, da es Motivation und Fixpunkt ist, sollte der Weg sich verworren oder alle Hoffnung im Blätterwald verloren haben. Um sich dieses Ziel zu vergegenwärtigen, ist es hilfreich, über eigene Vorlieben und Interessen gewahr zu werden, diese niederzuschreiben, abzuwägen nach Gewicht und Bedeutung für das Selbst, und hernach sich den Fachbereich zu wählen, indem die Bachelorarbeit angefertigt wird.

 

Vorbereitung - Allgemein

Aus Sicht des Informatikers sind Bachelorarbeit und Praktikum zwei "Threads" in ein und denselbem "Process" -- Abschluss des Studiums. Nachdem bereits das Ergebnis dieses festgelegt wurde, gilt es nun uns den Algorithmus zu überlegen, um dieses zu erreichen. Als erstes sei nun auf das Praktikum eingegangen, welches sich in die Alternativumsetzungen Inland und Ausland gliedert.

Für das Praktikum gilt als Daumenregel eine Planungs- und Vorbereitungszeit von einem Jahr, d.h. sollte ein Praktikum im Wintersemester vorgesehen sein, so ist im vorhergehenden Wintersemester damit anzufangen, dieses vorzubereiten. Anfang dabei ist die bereits beschriebene Zielfestlegung. Aus dieser ergibt sich nun, welche der Alternativumsetzungen gewählt wird, und was für Betriebe kontaktiert
werden.

 

Vorbereitung - Kontakt

Möglichkeiten für den Kontakt mit einem Betrieb sind über Professoren, Webportale oder die Arbeitsvermittlung des Bundes bzw. der Universität.

Anlaufstellen für In- und Ausland sind im Web, z.B.:
* XING.com -- Geschäftsportal mit eigener Profilseite und Aufbau von Kontaktnetz
* monster.de -- Arbeitsstellen- und Praktikabörse

An der Universität sind neben den Professoren:
* Wissenschaftliche Weiterbildung und Absolventenvermittlung
* LEONARDO-Büro Sachsen-Anhalt

Diese Stellen verlangen nun einen Lebenslauf und ein Schreiben zur eigenen Person, damit diese bewerten können inwiefern ich für den Platz geeignet bin.
Weiterhin wird ein Nachweis über die Studienleistungen notwendig, welcher im Prüfungsamt der FIN angefragt werden kann, und mit den restlichen Bewerbungsunterlagen an die jeweilige Stelle geschickt wird.

 

Vorbereitung - Unterkunft / Geld

Nachdem klar ist was wir wollen und nun wo wir dies erledigen, gilt es sich darum zu kümmern, dass der Einstieg am Praktikumsort so reibungsfrei wie möglich von sich geht. Wichtigster Punkt ist die Behausung, welche entweder über lokale Anbieter -- Zeitung, Web, Wohnungsgenossenschaften -- oder in Absprache mit dem Betrieb gefunden werden. Diese muss bezahlt werden, somit ist ein Konto von
Nöten. Für Auslandskonten ist entweder eines bei einer Bank zu eröffnen, welche Filialen in Deutschland und Zielland hat, z.B. für Schweden ist dies die SEB, oder ein Konto bei einer Bank im Zielland, wobei hier bedacht werden sollte, dass Transfergebühren für Überweisungen von einem deutschen Konto auf das ausländische anfallen können. Weiterhin ist auf Zahlarten im Zielland Acht zu
geben. Werden EC-Maestro-Karten aus Deutschland für Zahlungen genutzt, fallen Gebühren an, welche 1% des Betrages bzw. mindestens 3,50 EUR betragen, gleiches gilt für Bargeldauszahlungen am Automaten -- EC-Karteninformation. Eine Kreditkarte stellt hierbei eine kostengünstige Alternative für den internationalen Zahlungsverkehr dar, birgt jedoch den Nachteil die Übersicht
über gezahlte Beträge zu verlieren. Eine weitere Alternative ist es hier den elektronischen Zahlungsverkehr mit einem Konto vor Ort zu verknüpfen, um so Kosten zu sparen.

 

Vorbereitung - Ausweis

Nächster Schritt ist es sich um die eigenen Personaldokumente und Absicherung zu kümmern, so dass das Zielland überhaupt betreten werden kann, die gewünschte Tätigkeit ausgeführt und im Ernstfall der eigene Leib versichert ist. Für die Länder der Europäischen Union (EU) ist der Personalausweis zur Ein- und Ausreise hinreichend, für andere Länder ist ein Reisepass sowie Visum zu beantragen. Der Reisepass wird im Bürgerbüro bzw. Einwohnermeldeamt beantragt, ein Visum bei der Botschaft des Ziellandes. Für das Praktikum wird in Ländern innerhalb der Europäischen Union keine Arbeitserlaubnis verlangt -- 

Informationen zum freien Personenverkehr innerhalb der EU --,
Ausnahme hierbei ist Schweden.

Außerhalb der EU ist diese Erlaubnis jedoch eine Pflicht, Anlaufstelle ist hier wie beim Visum wieder die Botschaft des jeweiligen Ziellandes.

 

Vorbereitung - Krankheit / Versicherung

Es geht nun an die Absicherung im Ausland, wichtig sind Krankenversicherung, Unfallversicherung und Haftpflichtversicherung. Innerhalb der EU gilt die Europäische Krankenversicherungskarte, welche häufig mit der eigenen Krankenversicherten Karte identisch ist. Für Nicht-EU-Länder ist eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, welche die Krankenbehandlung in der Fremde ermöglicht. Ähnliches gilt für Unfallversicherung und Haftpflicht. Um die Gefahr für Leib und Leben bereits vor dem Auslandsaufenthalt zu schmälern, ist nach geforderten oder nutzvollen Impfungen für das Zielland sich zu erkundigen. Hierzu stellt das Auswärtige Amt des Bundes notwendige Informationen bereit -- http://www.auswaertiges-amt.de/

 

Letzter Schritt

Als letzten Schritt wird die Anreise vorbereitet. Sei diese per Auto, Bus, Bahn, Schiff oder Flugzeug, sind weitere Bedingungen bzgl. Gepäck und Kosten zu beachten und frühzeitig zu beachten sowie die Fahrkarte zu buchen.

 

Letzte Aussagen

-- Intermission --
Bis hierhin sieht dies nach einem immensen Aufwand aus, und mag einen beim Anblich leicht erschlagen. Bitte vergiss nicht: kein Mensch ist allein auf der Welt. Alle Stellen, wie Leonardo-Büro, FaRaFIN, Betrieb und Behörden, helfen dir gerne weiter und erklären weiteres Vorgehen.
-- End --

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